Montag, 14. November 2005

Mein Sabbatical-Projekt

Schon seit Jahren hatte ich immer wieder mal diesen Wunsch/ Traum einer Auszeit, aber nun erst ist die Zeit gekommen, mich mit meinen Ängsten und Befürchtungen auseinander zu setzen.

Und so beschloss ich an diesem Morgen, das Ganze wie ein Projekt anzugehen - mein geheimes und nur hier veröffentlichtes Sabbatical-Projekt.

Plötzlich lag ich hellwach in meinem Bett und wusste: „Ich werde parallel zu meiner Arbeit an diesem Projekt ein Buch schreiben. Zunächst nur als eine Art Tagebuch und dieses später vielleicht über BOD veröffentlichen - aber erst, wenn mein Ziel erreicht ist.“

Ich sah den Titel des Buches vor mir und überlegte, ob ich für dieses Projekt in die neue Internet Ära der Weblogs einsteigen, dies aber wohl besser anonym (also mit anderer Email-Adresse)tun sollte. Dann fiel mir mein Pseudonym (Annamira Morgenrot) ein, in meiner Nase machte es plötzlich "bplup" und sie (ich) war plötzlich frei...
indivisuell - 15. Nov, 11:36

Ist das dann eine echte Auszeit?

was ich daran noch nicht verstanden habe: Es ist ja eigentlich kein echtes Sabbatical, oder? Denn Du hast Dir ja neben Deinem Brotberuf ja lediglich ein weiteres (sehr schönes und spannendes) Projekt an den Hals gehängt. Wie willst Du die Auszeit denn tatsächlich realisieren? So dass es auch tatsächlich Sabbat ist...

A.Morgenrot - 15. Nov, 16:39

Tja, das ist dieeeeee große Frage, die ich mir auch lange Zeit gestellt habe. Bis mir durch Lesen des Buches "Kommunikation mit Außerirdischen" -besser ist eigentlich der Untertitel: Kommunikation mit dem kosmischen Bewusstsein" plötzlich klar wurde, dass ich die ganze Zeit über den Weg sinniere und nicht über das Ziel!! Wo man doch in fast jedem guten Buch zu diesem Thema lesen kann, dass man sich über den Weg keinen Gedanken machen braucht. Andre Ackermann, ein Mentaltrainer aus der Schweiz, sagte mal in einem seiner Seminare sinngemäß:
Unser Bewusstsein ist viel zu beschränkt, als das uns all die kreativen Lösungsmöglichkeiten einfallen könnten, die das Universum für uns zur Verfügung stellt.

Da las ich also wieder einmal und doch mit anderen Worten, die mich diesmal irgendwie tiefer erreichten, dass es nur wichtig ist, sich das Ziel vorzustellen. Und als ich dies dann tat, wurde mir mit einmal ganz viel klar. Ich merkte, dass ich zum Beispiel dachte: Naja, es braucht ja nicht gleich ein ganzes Jahr zu sein..
Dahinter steckte aber die Angst (wie schon beschrieben).

Und da ich viele tolle Methoden kenne und auch mit mir selbst
anwende, beschloß ich, aus dem Wunsch/Ziel "Sabbatical" ein
Projekt zu machen. Das bedeutet, dass ich an dem Thema und vor allem an den Ängsten und Einwänden arbeiten werde, so dass ich mir WIRKLICH UND MIT FREUDE vorstellen kann, im Sabbatical zu sein und es zu genießen.

Mit anderen Worten: Nein, leider bin ich noch nicht im Sabbatical, sondern erst auf dem Weg dahin, dass das Universum mir diesen Wunsch erfüllen kann und ich nicht mit meinen eigenen Ängsten, Befürchtungen und Widerständen der Lieferung im Weg stehe.

Ein Teil dieses Projektes ist dieses Weblog, in dem ich über meine Arbeit an mir selbst berichten werde. Ich werde über die Methoden schreiben, mit denen ich arbeite und über das, was sich während dieses Prozesses in mir bewegt.

Ich möchte andere teilhaben lassen daran und freue mich auf viele Feedbacks und Anregungen.

Lg
Annamira
indivisuell - 16. Nov, 10:09

ja, so rum wird ein Schuh daraus

ich kenne das. Sinnieren über den Weg - und nicht wissen, wo das Ziel ist. Du hast ja jetzt Deines bereits formuliert, Glückwunsch! Ich kenne von meinem immer noch nur die schwammige Formulierung "Berufung finden" - das macht es nicht gerade einfach und der beste Rat, den ich bekommen habe, ist, verschiedene Wege zu gehen, auszuprobieren und nicht voller Angst im Kämmerlein sitzenzubleiben. Bisher habe ich nämlich genau dort immer nur verschiedenste Wege im Geiste ausprobiert und bin keinen gegangen - sprich: Stagnation pur. Sitzen und phantasieren oder Träumen ohne etwas zu TUN bringt mich nicht voran - und wenn dann noch das Ziel unklar bleibt, weil ich ständig auf das "ideale" Ziel warte, die ultimative Berufung...
indivisuell - 19. Nov, 07:52

Hallo Annamira!

ich weiss nicht, ob Du meinen Kommentar auf Deine Buchempfehlung zum Thema Zucker gelesen hast. ich leg Dir sicherheitshalber mal den Link hier rein: Zimt und Zucker - Kommentar: http://indivisuell.twoday.net/stories/1163001/#1165633
So. Die Idee mit der neuen EMailadresse war übrigens ernst gemeint. Ich glaube, dass es auch eine Bereicherung für Deine Seite sein könnte, wenn man Dich erreichen kann, denn sonst muss ich als Beitrager alles in die Kommentare packen und dann findet es keiner. Und die Anzahl der am blog Mitschreibenden ist in der Gratis-Variante glaube ich begrenzt (Contributor-Status). Vielleicht wäre es aber ganz nett, auch andere Stimmen und Erfahrungen zum Sabbatical zu sammeln. Ich würde gerne etwas dazu beitragen, ich habe mich nämlich bereits schon mal auf ein "Dreamday-Seminar" in ein Kloster begeben...
Wenn ich Dir das jetzt als eMail schicke, kannst Du es als extra Beitrag in Deinen blog einfügen. Dann versackt es nicht in den Kommentaren.
Und als technische Lösung könnte folgendes Funktionieren: Du fügst in Deine Sidebar links das Modul "Freetext" ein und schreibst dort eine Einladung zum "Posten" per eMail und gibst Deine neue Projekt-EMail-Adresse an (unbedingt mit statt @ sonst hast Du nur noch die SpamRobots, die Dir schreiben...)

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